Eine einminütige Klangschalenintervention reduziert die subjektive Erregung im Vergleich zu binauralen Beats, rosa Rauschen und Stille.

Autor/innen

  • Katrin Starcke SRH Berlin University of Applied Sciences
  • Richard von Georgi
  • Catherine Wersuhn

DOI:

https://doi.org/10.47513/mmd.v18i1.1034

Schlagworte:

Affect, Personality, Telemedicine, Experiment

Abstract

Das Hören von Klangschalen wird in therapeutischen und alltäglichen Situationen eingesetzt, um Erregung, Angst und negative Emotionen zu verringern und positive Emotionen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Die aktuelle Studie untersuchte, ob eine einminütige Exposition gegenüber Klangschalengeräuschen in einer Online-Umgebung die Erregung und negative Emotionen verringert und positive Emotionen steigert. Zweiundneunzig Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um entweder einminütige Klangschalengeräusche, binaurale Beats, rosa Rauschen oder Stille zu hören. 

Der aktuelle Affekt und die Erregung wurden vor und nach dem Hören in der jeweiligen Bedingung mit dem Positive and Negative Affect Schedule und dem Self-Assessment Manikin gemessen. Zusätzlich wurden Persönlichkeitsmerkmale bewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass die Erregung nach dem Hören der Klangschale signifikant abnahm, während die anderen drei Bedingungen keine solchen Auswirkungen hatten. Der positive und negative Affekt veränderte sich nach der Schallbelastung in keiner der Versuchsbedingungen. Persönlichkeitsmerkmale standen teilweise im Zusammenhang mit Veränderungen des Affekts und der Erregung nach dem Hören der jeweiligen Klangbedingung. Wir kommen zu dem Schluss, dass das Anhören einer einminütigen Probe einer Klangschale in einer Online-Umgebung die subjektive Erregung signifikant reduzieren kann, während affektive Veränderungen möglicherweise eine längere und möglicherweise persönliche Intervention erfordern. 

Schlüsselwörter: Affekt; Erregung; Klangheilung; RCT; Klangschale

Veröffentlicht

2026-01-31

Ausgabe

Rubrik

Full Length Articles