Veränderungen des ereigniskorrelierten Potenzials beim Hören bestimmter Modi indischer Musik bei gesunden jungen Menschen - eine randomisierte kontrollierte Studie

Autor/innen

  • Kirthana Kunikullaya U Karolinska Institute https://orcid.org/0000-0001-6150-5975
  • Arun Sasidharan National Institute of Mental Health & Neuro Sciences (NIMHANS)
  • Ramya V National Institute of Mental Health & Neuro Sciences (NIMHANS)
  • Vijayadas M. S. Ramaiah University of Applied Sciences
  • Radhika Kunnavil National Institute of Unani Medicine
  • Vrinda Marigowda Axxonet Brain Research Laboratory
  • Sumit Sharma Axxonet Brain Research Laboratory
  • Jaisri Goturu International Medical School
  • N S Murthy Gokula Education Foundation

DOI:

https://doi.org/10.47513/mmd.v17i2.1003

Schlagworte:

Event related potential, music, Indian music, P300, Perception, cognition, attention

Abstract

Es ist bekannt, dass Musik einen positiven Einfluss auf Stimmung und Kognition hat. Das Hören von Musik ist mit kognitiver Verarbeitung verbunden; es ist nicht klar, wie unterschiedliche musikalische Elemente diesen Prozess bei den Hörern beeinflussen und dazu beitragen, sich von ablenkenden Reizen abzulenken. Um dies zu erforschen,
haben wir ereigniskorrelierte Potenziale (ERPs) untersucht, um die Aufmerksamkeit auf eine aktive Oddball-Aufgabe mit drei Reizen vor, während und nach dem Hören eines 10-minütigen indischen Musikclips mit drei verschiedenen Ragas oder Modi in drei
separaten Gruppen zu beobachten. Intermittierende „Naturklänge“ wurden als Kontrollintervention in einer eigenen Gruppe verwendet. Wenn eine bestimmte Musik die allgemeine Aufmerksamkeit für die Umgebung verbesserte (ein dominantes Argument), zeigten die ERP-Komponenten (N1 & P3) während oder nach der Intervention eine erhöhte Amplitude und eine verringerte/erhöhte Latenz. Wenn hingegen ein bestimmtes Musikstück fesselt und hilft, sich von ablenkenden Reizen abzulenken, würden die ERP-Komponenten (N1 & P3) eine verringerte Amplitude und
eine minimale Latenzänderung aufweisen. Unsere Ergebnisse zeigen den letzteren Fall. Gruppe A (Raga Miyan ki Todi) zeigte den Effekt auf die P3-Amplitude während und nach der Musik, und Gruppe B (Raga Malkauns) zeigte den Effekt nur nach der Musik. Gruppe B (Raga Malkauns) zeigte einen konsistenten Effekt auf die N1-Latenzzeit
während der Musik und Gruppe C (Raga Puriya) nach der Musik. Die kognitive
Beanspruchung durch Musik hängt also von ihrer musikalischen Komposition und
beeinflusst die kognitive Verarbeitung anderer Stimuli sogar nach dem Musikhören. Dieses Verständnis könnte dazu verhelfen, geeignete Musiktherapie für kognitives Training zu entwickeln.

Veröffentlicht

2025-04-30

Ausgabe

Rubrik

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