VERBESSERUNG DER DIAGNOSTISCHEN GENAUIGKEIT UND DER BEHANDLUNG VON SCHWEREN DEPRESSIVEN STÖRUNGEN DURCH MASSGESCHNEIDERTE MUSIKINTERVENTIONEN UND NEUROAKUSTISCHE STIMULATION: MUSIK UND NEUROAKUSTIK IN DER BEHANDLUNG VON SCHWEREN DEPRESSIVEN STÖRUNGEN

Music and Neuro-acoustics in MDD Treatment

Autor/innen

  • Aasim Shahzad Kashmir Advanced Scientific Research Centre https://orcid.org/0000-0001-7310-540X
  • Rakesh Banal Rakesh Banal Government Medical college Jammu
  • Muheet Butt Muheet Butt Caps Technology Ltd Srinagar Jammu and Kashmir
  • Sanjeev Rana Sanjeev Rana
  • Hilal Ahmad Wani Hilal Ahmad Wani Cluster University Srinagar
  • Suhail Ahmad Suhail Ahmad Cluster University Srinagar

DOI:

https://doi.org/10.47513/mmd.v18i2.1084

Schlagworte:

Major depressive disorders Neuro Acoustic Loop Methodology, Diagnostic challenges, Self-reported symptoms, Clinical assessments, Music therapy, Cognitive function, Auditory stimulation, Neural networks Treatment efficacy

Abstract

Die Major Depression (MDD) ist eine weit verbreitete und zu Behinderungen führende psychiatrische Erkrankung, die in erster Linie anhand subjektiver Symptombeschreibungen und klinischer Beurteilungen diagnostiziert wird, was häufig zu verzögerten oder ungenauen Diagnosen führt. Diese Studie untersucht, ob eine maßgeschneiderte Musiktherapie in Kombination mit neuroakustischer Stimulation (NAS) und neuroakustischen Loop-Methoden (NALM) sowohl die diagnostische Genauigkeit als auch die therapeutischen Ergebnisse bei Personen mit MDD verbessern kann. . Am Kashmir Advanced Scientific Research Centre (KASRC) wurde eine randomisierte kontrollierte  mixed-method Studie durchgeführt, an der 94 Teilnehmer mit der Diagnose einer Major Depression (MDD) teilnahmen (Interventionsgruppe: n = 47; Kontrollgruppe: n = 47). Die Interventionsgruppe erhielt sechs Wochen lang täglich 30 Minuten lang eine maßgeschneiderte Musiktherapie mit NALM-basierter akustischer Modulation, während die Kontrollgruppe neutrale Umgebungsgeräusche hörte. Die quantitativen Ergebnisse wurden anhand des Beck-Depressions-Inventars-II (BDI-II), der Hamilton-Depressions-Rating-Skala (HDRS), der Elektroenzephalographie (EEG) und der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) bewertet. Qualitative Daten wurden durch maßgeschneiderte Interviews erhoben, in denen emotionale Reaktionen, Engagement und subjektives Wohlbefinden erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigten eine durchschnittliche Verringerung der BDI-II- und HDRS-Werte um etwa 35 % in der Interventionsgruppe, verglichen mit minimalen Veränderungen in der Kontrollgruppe. Nach der Intervention zeigten neurophysiologische Befunde eine erhöhte Synchronisation im Gamma-Band (~40 Hz) sowie eine verstärkte funktionelle Konnektivität innerhalb der präfrontalen und limbischen Netzwerke. Die Teilnehmer berichteten zudem von verbesserter Emotionsregulation, Schlafqualität und Behandlungsmotivation. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine maßgeschneiderte musiktherapeutische Intervention in Kombination mit neuroakustischer Stimulation eine reproduzierbare, nicht-invasive Ergänzung zur konventionellen Diagnose und Behandlung der Major Depression darstellt, mit potenziellen Auswirkungen auf die objektive Beurteilung und die präzise psychische Gesundheitsversorgung.

Schlüsselwörter: Auditive Stimulation; Diagnostische Anforderungen; Major Depression; Musiktherapie; Neuronale Netzwerke; Neuroakustische Loop-Methodik

Veröffentlicht

2026-04-30

Ausgabe

Rubrik

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