Einfluss der präoperativen musikgesteuerten Resonanzatmung auf Angst und Stress vor der Schlingenkonisation der Cervix Uteri

Autor/innen

  • Susanne Metzner University of Augsburg
  • Philipp Morgott Clinic for Gynaecology and Obstetrics, University Hospital of Augsburg
  • Carmen Ding Leopold Mozart College of Music, University of Augsburg, Germany
  • Dominik Fuchs Kempten University of Applied Sciences
  • Nora K. Schaal Department of Experimental Psychology, Heinrich Heine University, Düsseldorf
  • Philip Hepp KJF Klinik Josefinum gGmbH, Augsburg

DOI:

https://doi.org/10.47513/mmd.v17i3.994

Schlagworte:

Music-guided Resonance Breathing, gynaecological surgery, anxiety/stress reduction, RCT pilot study

Abstract

In einer randomisierten, kontrollierten Pilotstudie wurde systematisch der Einfluss der präoperativen 15-minütigen musikgeführten Resonanzatmung (MGRB) auf die subjektive psychophysische Belastung vor und während des chirurgischen Eingriffs der Schlingenkonisation bei zervikaler Dysplasie untersucht. Die primären Forschungsfragen betrafen die Auswirkungen von MGRB auf Angst (gemessen durch STAI und VAS), Stress (gemessen durch Speichelcortisol) und Schmerz (gemessen durch den Kurzform-McGill-Schmerzfragebogen) vor und nach der Operation im Vergleich zu einer üblichen Behandlung (TAU). Die sekundären Forschungsfragen drehten sich darum, ob die MGRB die Zufriedenheit der Patienten mit dem Verfahren erhöht, ob es Unterschiede bei den medizinischen Ergebnissen gibt und ob die MGRB für den klinischen Alltag geeignet ist. Insgesamt wurden 22 Teilnehmer in die Studie aufgenommen und mittels blockweiser Pseudo-Randomisierung in zwei Gruppen aufgeteilt. Im Einklang mit systematischen Übersichten wurde in der Interventionsgruppe eine signifikante Verringerung des aktuellen Angstniveaus, gemessen mit dem STAI-S zu Beginn der Operation, und ein niedrigerer Cortisolspiegel am Ende der Operation beobachtet. Die anderen Messungen zeigten keine signifikanten Ergebnisse. Die Ergebnisse sind durch den geringen Stichprobenumfang begrenzt. Sie geben jedoch Anlass, eine Folgestudie mit Messung der Atemfrequenz als möglichem aktiven Faktor zu empfehlen. Außerdem sollte die Wirksamkeit von MGRB mit dem einfachen Hören von Musik in langsamem Tempo verglichen werden.

Schlüsselwörter: Musikgeführte Resonanzatmung - gynäkologische Chirurgie - Angst-/Stressreduktion - randomisierte kontrollierte Pilotstudie

Autor/innen-Biografien

Philipp Morgott, Clinic for Gynaecology and Obstetrics, University Hospital of Augsburg

Medical Doctor

Carmen Ding, Leopold Mozart College of Music, University of Augsburg, Germany

Research assistant / Music Therapist

Dominik Fuchs, Kempten University of Applied Sciences

Research Assistant / Music Therapist

Nora K. Schaal, Department of Experimental Psychology, Heinrich Heine University, Düsseldorf

Research Assistant / Psychologist

Philip Hepp, KJF Klinik Josefinum gGmbH, Augsburg

Chief physician of Gynaecological clinic

Veröffentlicht

2025-07-29

Ausgabe

Rubrik

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