Musiktherapie und Schmerzbehandlung bei Neugeborenen: Ein Gespräch mit Alexandra Ullsten
DOI:
https://doi.org/10.47513/mmd.v15i2.936Schlagworte:
music therapy, neonatal care, pain management, procedural support, parental infant-directed singingAbstract
Alexandra Ullsten, PhD, arbeitet als Musik- und Kunsttherapeutin und als Postdoktorandin am Zentralkrankenhaus in Karlstad, Region Värmland, Schweden. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Örebro, Schweden. Im Jahr 2010 leistete Dr. Ullsten Pionierarbeit bei der Einführung der Musiktherapie für Neugeborene im schwedischen Gesundheitswesen. Die Neugeborenen-Intensivstation (NICU) des Zentralkrankenhauses Karlstad war das erste Krankenhaus und die erste Neugeborenen-Intensivstation in den nordischen Ländern, die ein familienzentriertes Musiktherapieprogramm für hospitalisierte Säuglinge und ihre Eltern anbot. Alexandras Forschungsgebiet ist die familienzentrierte Musiktherapie bei schmerzhaften Eingriffen in der Neugeborenenpflege, wobei sie sich auf die von den Eltern geleitete Schmerztherapie konzentriert, wie z. B. das elterliche an das Kind gerichtete Singen. Sie ist eine der "Großeltern" der Rhythm, Breath, Lullaby NICU Music Therapy (RBL) und Mitglied des internationalen Forschungsnetzwerks Pain in Early Life (PEARL). Sie ist die Leiterin des interdisziplinären, multizentrischen Forschungsprojekts "Eltern als Schmerzmanager in der schwedischen Neugeborenenversorgung - SWEpap". Dr. Ullsten hat sich freundlicherweise bereit erklärt, an einem Interview teilzunehmen und einen Einblick in ihre Forschung und die Rolle zu geben, die Musik als affektive Unterstützung für Säuglinge und ihre Eltern während schmerzhafter Eingriffe auf der Neugeborenenstation spielen kann.
Schlüsselwörter: Musiktherapie, Schmerzmanagement, Unterstützung bei Eingriffen, Säuglinge, angeleitetes elterliches Singen für das Baby, Neugeborenenversorgung.