Auswirkungen der rezeptiven Musiktherapie in Kombination mit Virtual Reality auf vorherrschende Symptome bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs: Ein Studienprotokoll
DOI:
https://doi.org/10.47513/mmd.v15i3.906Schlagworte:
music therapy, palliative care, virtual reality, anxiety, emotional distressAbstract
Musiktherapie hat sich bei Krankenhauspatienten als wirkungsvoll erwiesen, weil sie häufig Stress- und und Angstlevel reduzieren, Spannungen abbauen, die Atmung regulieren und Schmerzen lindern. Trotz der Tatsache, dass es in der Palliativmedizin viele Präzedenzfälle dieser Art gibt, ist die Qualität der Nachweise jedoch gering. Mit dem vorliegenden Protokoll soll untersucht werden, ob eine einzelne musiktherapeutische Intervention in Kombination mit Virtual Reality (RMT+VR) bei hospitalisierten erwachsenen Patienten, im fortgeschrittenen Stadium einer Krebserkrankung palliativmedizinisch betreut, die vorherrschenden Symptome reduziert und ihr allgemeines Wohlbefinden verbessert. Der Artikel stellt eine prospektive Studie einer randomisierten klinischen Studie mit einer Kontrollgruppe vor. Der Artikel stellt eine prospektive Studie einer randomisierten klinischen Studie mit einer Kontrollgruppe vor. Zu den wichtigsten Variablen gehören Schmerzen, Erschöpfung, Schläfrigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Dyspnoe, Depression, Angst, Schlaf und Wohlbefinden sowie die Herzfrequenz. Die Dauer der Studie beträgt 48 Stunden. Nach Unterzeichnung der Einwilligungserklärung werden die Patienten am ersten Tag randomisiert und erhalten entweder RMT+VR oder keine Intervention. Die Variablen werden bei drei Gelegenheiten gemessen, vor und nach jeder Maßnahme sowie 24 Stunden später.
Keywords: Musiktherapie, Palliativpflege, Virtual Reality, Angst, emotionaler Distress