Das Strahlen im Inneren: Begleiten des Williams-Syndrom durch Musik
DOI:
https://doi.org/10.47513/mmd.v17i3.1052Schlagworte:
Williams syndrome, anxiety, music, performaceAbstract
Das Williams-Syndrom (WS) ist eine seltene genetische Störung mit gemeinsamen Merkmalen, die im Allgemeinen eine leichte geistige Behinderung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Angstzustände, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen, Hyperakusis und eine sehr soziale und empathische Persönlichkeit umfassen. Die musikalische Neigung von Menschen mit WS wurde im Laufe der Jahre gut untersucht, einschließlich der Ergebnisse der fMRT-Bildgebung des Gehirns, die mit emotionsbasierten Bereichen korrelieren, wenn Musik gespielt wird. Unseres Wissens gibt es jedoch keine Fallberichte, die diese Beziehung zwischen WS und Musik detailliert beschreiben. Hier beschreiben wir den Fall einer betroffenen Person, für die Musik ein zentraler Aspekt im Leben war. Wir erforschen seine persönlichen Erfahrungen mit Musik, vom Musikhören über das Auftreten in Theaterproduktionen und die Überwindung von Ängsten bis hin zur Beeinflussung anderer Behinderter durch seine eigene Band.
Stichworte: Williams-Syndrom, Ängste, Musik, Performance